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14 Nov

Unter dem Radar: Phobiatic (Technical Death Metal)

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Brutalität und technische Präzision – Mit diesen beiden Schlagwörtern lässt sich die Musik der Essener Todesbleier PHOBIATIC wohl am besten beschreiben. Beeinflusst durch Bands wie CANNIBAL CORPSE, ORIGIN und BENEATH THE MASSACRE spielt sich die Band seit 2008 durch den deutschen Untergrund und kann ganze zwei Alben sowie eine EP und eine 2-Track Promo Scheibe ihr Eigen nennen. Jüngst kündigten sie zudem die Aufnahme zum nächsten Streich an.

Das hier professionelle Instrumentalisten und Musikliebhaber zusammentreffen, merkt man der Qualität der Alben und Live-Performance an. Doch neben PHOBIATIC sind die Schlächter in anderen (teilweise bekannteren) Formationen aktiv. So kennt der Hörer den Herren an den Sechs-Saiten Robert Nowak eventuell bereits von der deutschen Grind Elite JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE oder zusammen mit dem neuen Bassisten Christian Neumann von dem Prügelverein JACK SLATER.


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Aktuelle Besetzung:

Sebastian Meisen- Vocals

Robert Nowak- Guitars

Christian Neumann - Bass

Kai Bracht- Drums


Diskographie:

2009 Spreading the Plague (EP)

2010 An Act of Atrocity (Promo-CD)

2012 An Act of Atrocity

2014 Fragments of Flagrancy


Review – Spreading the Plague


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Ein Jahr nach der Gründung veröffentlichen PHOBIATIC ihr erstes Material in Form einer 5-Song-EP. Der eingeschlagene Kurs, der hier präsentiert wird, wird sich auch auf den folgenden zwei Alben nicht mehr ändern. Brutaler Death Metal mit ausgeprägter technischer Komponente heißt die Devise. Die BPM-Zahl wird durchweg auf einem hohen Level gehalten und Verschnaufpausen werden dem Hörer nur selten gegönnt. Es versteht sich daher, dass es sich bei PHOBIATIC wirklich um Liebhaber-Musik für Freunde der extremen Klänge handelt.


Dabei wirken die Songs keineswegs kopflastig oder zu vertrackt. Die Songstrukturen sind klar nachvollziehbar und die Riffs wirken trotz der technischen Ausbrüche geradlinig und nicht aufgesetzt. Erstaunlich ist zudem, wie eingespielt die Band bereits zu dieser Zeit wirkt. Sehr sauber und klickfest kommen die Kontraste von eingängigen traditionellen Riffs und explosionsartigen Gitarrenanfällen sehr gut zu Geltung und sitzen immer auf dem Punkt.


Soundtechnisch kann die EP ohne Probleme mit vergleichbaren Alben der Szene mithalten. Dennoch besitzt diese EP mehr als Sammlerwert. Allein durch die klangliche Qualität und virtuose Spielweise macht sie auch heute noch Spaß.


Tracklist:

1. Virus? 00:37

2. Unpleasant Mutation 03:38

3. Mentally Distorted 02:54

4. Incarceration 03:17

5. Midget Rebellion 02:15

6. Wasted Outrage 02:17


Review – An Act of Atrocity


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Unter dem Label Unundeux veröffentlichen PHOBIATIC 2012 ihr erstes "Album An Act of Atrocity". Elf Songs mit einer Gesamtlänge von knapp über 30 Minuten rasen auf den Hörer ein und machen klar, das Brutalität und Tempo immer noch ganz groß geschrieben werden.


Der Stil wurde nicht verändert und ähnlich brachial wie auf der EP wird mit durchgetretenem Gaspedal das Album hindurch geprügelt was das Zeug hält. Die Songs sind dabei kurzweilig und sprengen selten die 3 Minuten Grenze. Trotz all der eingeschobenen Gitarrenspielerein in Form von Sweeping- und Tappingattacken lassen weiter keine Gitarrensoli auf dem Album finden.


Ausnahme bildet das instrumental gehaltene „Preaparing for...". Vom Grundtempo eher gemäßigt und ohne den Brüllgesang unterscheidet es sich erheblich vom Rest der Scheibe und hat eher einen Interlude ähnlichen Charakter. Die Sweep-Figuren zu Beginn erinnern dabei sehr stark an ORIGIN.


Ein Kritikpunkt, der die Band jedoch durchweg begleitet und welcher meines Erachtens ein grundlegendes Problem des Genres darstellt, ist der fehlende Kontrast der einzelnen Songs. Noch werden zu viele Klischees reproduziert, die man bei den „großen" Bands bereits mehrfach gehört hat.


Tracklist:

1. Refuse Obedience 03:12

2. An Unspeakable Creation 02:29

3. Insatiable 02:43

4. Slivers of Glass 02:18

5. The Surgeon 02:55

6. An Act of Atrocity 03:10

7. Preparing for... 01:48

8. ...the Rise of Idleness 03:56

9. Satisfied by Capsicum 02:39

10. Worthless 02:45

11. Obnoxious Countance 03:16


Review – Fragments of Flagrancy


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Mit ihrem dritten Album Fragments of Flagrancy versetzen die Essener PHOBIATIC dem Hörer mal wieder einen derben Schlag in die Kauleiste. Ebenso brutal und technisch wie beim Vorgänger bleiben sie ihren Pfaden treu und zeigen auch mit diesem 2014 veröffentlichtem Album, dass sie mittlerweile zu recht zur Sperrspitze des deutschen Underground Death Metals gehören.


Ein Mann hat das Boot PHOBIATIC verlassen. Sänger Christian Markwald gab das Mikro weiter an Sebastian Meisen (WARFIELD WITHIN), was qualitativ jedoch zu keinen Einbußen führte und beim ersten Hören gar nicht auffällt. Die durchgehende Erzählstruktur der Texte des Vorgängers wurde jedoch zugunsten einiger Wiederholungen aufgebrochen.


Diese formbildenden Wiederholungen, die sich auch instrumental nun öfter wiederfinden lassen, tragen viel zur Eingängigkeit des Albums bei. Hat man nach dem Hören des letzten Albums an ein paar Stellen schon Probleme das Gehörte zu rekapitulieren, so ist das neuste Machtwerk viel eingängiger und leichter zugänglich und hat dennoch nichts an Kraft verloren. Auch nicht, wenn an einigen Stellen doch mal das Bremspedal getreten wurde oder Töne länger ausgehalten wurden. So entpuppt sich „House in Cleveland" als brachiale Death Metal Walze mit epischem Zwischenspiel.


Auch die eindrucksvollen Klangeffekte des Gitarristen, die beim Vorgänger in Ansätzen schon zu hören sind, wurden weiter ausgefeilt und können allmählich als charakteristisches Alleinstellungsmerkmale der Band bezeichnet werden.


Es bleibt festzuhalten, dass PHOBIATIC ihrem Stil treu geblieben sind und an Eigenständigkeit gewonnen haben, was in diesem Genre heutzutage wirklich eine Seltenheit ist.


Tracklist:

1. Bugging Operation 02:53

2. Downward Spiral 02:44

3. Ripped to Shreds 02:59

4. House in Cleveland 05:02

5. A Genius of Manipulation 03:44

6. R.A.T.T. 02:43

7. Suitable Method 04:33

8. Abnormal Dilation 02:23

9. Like Pigs in the Dirt 01:45

10. Metropolis (of the Dead) 05:44

Weitere Informationen

Letzte Änderung am Samstag, 14 November 2015 19:17
gitarrenkloppi

Fuck Your Ass With Broken Glass

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