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01 Okt

Kampfar - Profan

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Profan Profan Kampfar

Black und Pagan Metal verbindet man nicht automatisch mit dem Süden - wenn es sich dabei jedoch um den Süden Norwegens handelt, sieht das schon ganz anders aus. KAMPFAR aus Fredrikstad in der Provinz Østfold liefern mit „Profan“ das insgesamt siebte Album der Bandgeschichte und das zweite unter dem Label Indie Recordings.

Mit „Glory Ablaze“ startet das Album nach einem kurzen Intro mit hasstriefenden Screams und harten Drums in bester Black Metal Manier. Durch melodische Gitarrenriffs und abwechselnd schnelle und langsame Parts zieht eine drückende Schwere über den Hörer hinweg, man sieht sich selbst auf einem Schlachtfeld den feindlichen Truppen gegenüberstehen. Die Tempowechsel werden auch den Rest des Albums über beibehalten und durch die oft subtil auf zweiter Ebene verflochtenen Melodien erhalten die Songs einiges an Tiefe. Glaubt man, in ruhigere Gefilde abgetaucht zu sein und hat während der langsamen, schleppenden Parts zu einem kurzen Luftholen angesetzt, wird man direkt durch schreiend-verzerrte Gitarren und treibende Rhythmen aufs Neue mitgerissen. Folklastiger als der Rest zeigt sich „Daimon“, welcher mit viel Hall über den Tonspuren okkult und mystisch wirkt. Der Song baut sich langsam durch den versetzten Einstieg von Didgeridoo, Keyboard und Chorgesang auf und auch die Clearvocals tragen ihren Teil zu einer dichten, düsteren Atmosphäre bei. Die eingängige Melodie verlangt geradezu danach, den Kopf mitnicken zu lassen.

 

Der Sound ist trotz der oft rotzig-verzerrten Gitarren und durchdringenden Screams sehr ausbalanciert und sauber gemischt, etwas mehr Kante hätte dem Ganzen nicht geschadet. Thematisch sind die Songs in der Folklore und Naturbetrachtung verankert, was nicht weiter überrascht. Es werden Sonne und Feuer besungen, Licht und Schatten spielen in mehreren Songs eine tragende Rolle - ein Antonym, das sich passenderweise auch in der Farbgestaltung des Covers findet.

 

Mit sieben Songs auf 40 Minuten Spielzeit verteilt kommt „Profan“ abwechslungsreich und vielschichtig daher. Mal Black-Metal-lastiger, mal melodischer, sind die Songs wohl durchdacht und ansprechend komponiert, tragen auch den eindeutigen KAMPFAR-Stempel. Für meinen Geschmack hätten sie aber allesamt eine Portion mehr Rohheit vertragen können.

 

P.S.: Wer Kampfar zusammen mit Vreid und Dreamarcher auf Tour erleben will, hat dazu übrigens noch bis Mitte November Zeit! Hier gehts zu den Terminen.

 

Tracklist:

1. Gloria Ablaze

2. Profanum

3. Icons

4. Skavank

5. Daimon          

6. Pole in the Ground

7. Tornekratt

 

Bewertung:

8,5 von 10 Punkten

Weitere Informationen

  • Band: Kampfar
  • Album Titel: Profan
  • Erscheinungsdatum: 13.11.2015
  • Fazit: Mal Black-Metal-lastiger, mal melodischer, sind die Songs wohl durchdacht und ansprechend komponiert, tragen auch den eindeutigen KAMPFAR-Stempel. Für meinen Geschmack hätten sie aber allesamt eine Portion mehr Rohheit vertragen können.
Letzte Änderung am Samstag, 01 Oktober 2016 10:28
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